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Sieben wirksame Antistressmethoden

Bei Stress und Aufregung, einem flauen Gefühl im Magen, bei Ängsten und Befürchtungen gibt es einige Methoden, die immer wieder ausgezeichnet helfen können:

1. Ablenkung

Das älteste Beispiel für Ablenkung, das ich kenne lautet: Singen. In früheren Zeiten, als es in Kellern noch kein Licht gab, sangen Kinder laut, die in den Keller mussten, und die Angst wurde weniger oder ging sogar völlig weg. Meine Erfahrung, die ich auch von anderen Menschen bestätigt bekam, die diese Methode anwandten, ist eindeutig.
Mit dem Singen vergleichbar ist 'lautes Pfeiffen'.
Nebenbei: Auch leises, inneres Singen kann helfen. Dies lässt sich recht leicht vor Prüfungen und bei Lampenfieber durchführen. Aktives 'Selbersingen' ist auch hilfreicher als 'Musik hören', das auch einen gewissen Anti-Stress-Effekt hat.

Eine andere Möglichkeit der Ablenkung stellt das Lesen dar. Nach einem stressigen Tag ein schönes Buch, und alles ist nur noch halb so schlimm.

Weitere Ablenkungsmethoden kann sich jeder auch selbst ausdenken. 

Ich lese oder singe

2. Verharmlosen

Dies ist eine der besten Methoden, wenn man  Stress mit anderen Menschen hat. Man denkt sich (nicht sagen! nur denken! Der wirksamste Stressabbau beginnt im Kopf!) dann einfach: "Rutsch mir doch den Buckel runter!" oder "LmaA!" oder "Mir egal!"; und ähnliches. Sachen, Ereignisse oder Menschen, die einem egal und gleichgültig sind, regen einem nicht mehr auf. Man bleibt einfach ruhiger. 

Rutsch mir den Buckel runter!

3. Kontrolle der Situation

Wichtig ist hierfür sich zu denken: "Ich mache mir einen Plan";. und es auch zu tun. Ein Beispiel möge dies verdeutlichen: Bei einer Matheprüfung werden erst die leichteren Aufgaben erledigt (das gibt schon einige Punkte) dann erst die schwierigeren.

Ich mache mir einen Plan

4. Kontrolle der eigenen (Stress-) Reaktion

Am einfachsten ist es ans tiefe Durchatmen zu denken und es auch mehrmals zu machen. Günstig ist es dann erst tief durch die Nase einzuatmen und durch den Mund auszuatmen. Wenn man dabei noch denkt: "Ich bleib' ganz cool."; oder "Ich bleib' ganz ruhig."; wirkt dies unterstützend zum Atmen. 

Viele haben es schon ausprobiert und gute Erfahrungen damit gemacht: Lachen. Ja, wenn ich durchaus absichtlich lache, lächle oder auch grinse, kann dies durchaus helfen wieder in einen anderen Gemütszustand zu kommen. 'Lachen ist gesund'. Dies ist seit langem bekannt - weil es auch hilft Stress abzubauen.

Ich atme tief ein und aus

5. Positive Selbstanweisungen

Dabei kommt es durchaus auf die richtigen Formulierungen an, die man sich innerlich vorsagt oder denkt. "Ich schaffe es!";; "Ich kann!";; "Irgendwie krieg ich.s hin!"; - das sind alles bewährte positive Formulierungen. Manche nennen dies auch 'positives Denken'. 

Ich schaffe es! Ich kann es!

6. Hilfe suchen

Es gibt Situationen, wo es am besten ist, jemand anderen zu fragen, ob er helfen kann.

a) Wenn ich von Schülern höre, sie würden von anderen im Pausenhof geschlagen, dann ist es oft am besten einen oder mehrere Freunde um Hilfe zu bitten. Gemeinsam ist man stärker.

b) Auch das Aufsuchen von Beratungsstellen kann sich als hilfreich erweisen. 

Können Sie mir helfen?

7. Erholung und Entspannung

a) Über das normale 'Ausruhen' (auch beim Fernsehen) und 'Faulenzen' hinaus, sind Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Yoga, Meditation, progressive Muskelentspannung (nach Jacobson) meistens einen ganzen Tick günstiger, um wieder zu mehr innerer Ruhe, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden zu kommen. Meine Empfehlung: Die  meisten Volkshochschulen bieten Entspannungskurse zu einem akzeptablem Preis an. Der Besuch eines Kurses bringt mehr als das Lesen eines Buches.


b) Auch wenn es erst so ausschaut als habe es nichts mit Entspannung zu tun - es entspannt gut, nämlich die körperliche Bewegung Okay, erst kommt die Anspannung durch Bewegung - dann die Entspannung. Bewegung hält nicht nur den Körper fit, sondern auch den Geist. Regelmäßige Bewegung verbessert auch Konzentration, Gedächtnis und sogar die Intelligenz. Das haben unterschiedliche Forscher festgestellt.

c) Wärme ist sehr entspannend! Nein nicht nur faul im warmen Sand an einem Strand am Mittelmeer zu liegen tut gut. Ein angenehm warmes Bad oder eine wohltuende Dusche können Körper und Geist so richtig entspannen - und nicht zu vergessen: ein wohltuender Saunabesuch.

Entspannung tut gut

Obige sieben Anti-Stress-Methoden können auch miteinander kombiniert werden. Es ist z.B. möglich tief durchzuatmen (Methode 4) und sich innerlich zu denken: ";Ich schaffe es!"; (Methode 5). Es gibt Stress-Situationen, wo vielleicht Methode 1 (Ablenkung) gut wirkt; in einer anderen Stress-Situation kann dies anders sein. Dann wirkt z.B. Methode 7 (Entspannung) am besten.

Ganz wichtig: Die Methoden wirken nur, wenn man sie auch praktiziert! Das Wissen um die Methode reicht allein nicht aus! Also - diesen Text ausdrucken und immer mal wieder eine der sieben Methoden bei Bedarf (in einer Stress-Situation) praktisch durchführen.
Anders ausgedrückt: Wenn ich merke, dass ich in eine Stress-Situation komme oder in einer Stress-Situation bin, dann

1.      denke ich daran, eine Anti-Stress-Methode anzuwenden und
2.      führe dies auch gleich praktisch durch.

 Viel Erfolg!
 

Copyright: Ernst Hartmann, 2009